Pressemitteilung - 01. Juni 2012

Förderpreis: Die BEST GRUPPE stellt ihre Stipendiaten für das Jahr 2012/13 vor

 In diesem Jahr wird das Stipendium der BEST GRUPPE gemeinsam an zwei Studierende der Kunstakademie Düsseldorf verliehen:  Henning Fehr und Philipp Rühr aus der Klasse Christopher Williams wurde am 31. Mai 2012 offiziell im Beisein der Jury das Stipendium überreicht. Das auf fünf Jahre angelegt BEST GRUPPE-Stipendium umfasst eine Gesamtfördersumme von insgesamt  € 60.000,-. Neben einer monatlichen Förderung von € 1.000,- erhalten Hennig Fehr und Philipp Rühr eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der BEST GRUPPE sowie einen ausstellungsbegleitenden Katalog. Die Vernissage ist für den 25. Oktober 2012 geplant. Darüber hinaus erwirbt die BEST GRUPPE mindestens ein Kunstwerk der beiden Stipendiaten für die Firmensammlung.

Mit ihrer Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf setzt die BEST GRUPPE ihr geplantes langjähriges Engagement zur Förderung des Nachwuchses fort. Im vergangenen Jahr wurde vereinbart, das BEST GRUPPE-Stipendium in einem Staffelsystem über 5 Jahre hinweg auszuloben. Die Jury bestand 2012 aus den geschäftsführenden Gesellschaftern der BEST GRUPPE Bernd Endnich und Bernd Thiemann sowie dem Prorektor der Kunstakademie, Prof. Dr. Siegfried Gohr und Prof. Dr. Robert Fleck, Professor für Kunst und Öffentlichkeit an der Kunstakademie Düsseldorf. Ausgewählt wurde – nach einem Stipendium für Malerei im letzten Jahr – eine Position der konzeptuellen Kunst. Philipp Rühr und Henning Fehr arbeiten seit drei Jahren gemeinsam an meist ortspezifischen Projekten, die den Ausstellungskontext kritisch hinterfragen. Beim Rundgang 2012 fiel der Jury besonders ihr Projekt über das neu eröffnete Chrystal Bridges Museum in Bentonville, Arkansas auf. Mittels unterschiedlicher Präsentationsformen und Medien wie Malerei, Film, Video, Foto und Performance schaffen die beiden Studierendenden mehrdeutige, zwischen Dokumentation und Fiktion angesiedelte Werke.

Die BEST GRUPPE freut sich mit der diesjährigen Nominierung im Bereich konzeptionelle Kunst ihren eigenen „Erfahrungshorizont“ neben der klassischen Malerei ausbauen zu können: „Zeitgenössische Kunst ist mittlerweile ein integraler Bestandteil unseres Arbeitsalltags geworden und prägt somit auch unsere Eigenkultur und das Selbstverständnis im Umgang damit. Wir sind in diesem Jahr sehr gespannt, was da auf uns zukommen wird.“