Presseinformation Nr. 1 - SS 2013

23. April 2013

Professorin Luise Kimme verstarb am 19. April 2013 nach schwerer Krankheit

Luise Kimme wurde im Jahr 1976 von Norbert Kricke als Professorin an den kurz vorher neu entstandenen Orientierungsbereich in der Kunstakademie Düsseldorf berufen, wo sie bis zum Jahr 2002 lehrte.

In Bremen im Jahr 1939 geboren, studierte sie von 1966 bis 1968 an der St. Martin’s School of Art in London, wo sie bei Anthony Caro Bildhauerei lernte. Von 1975 bis 1976 hatte sie kurz vor ihrer Berufung an die Akademie eine Gastprofessur am Stanislaus State College, Turlock in Kalifornien, inne.

Ihre Skulpturen sind geprägt von der Ikonographie der karibischen Insel- und Mythenwelt. Frei von jeglicher Beeinflussung der neuen Möglichkeiten für Skulptur blieb Luise Kimme den traditionellen Techniken der Bildhauerei verbunden. Ihre teils durch die exotische Farbwelt der Südsee geprägten, bunt bemalten Skulpturen fertigte sie aus ihrem bevorzugten Material Holz. Für ihre Kunst initiierte die Künstlerin in den neunziger Jahren ein nahe am Strand gelegenes eigenes Museum, das sie „The Castle“ nannte.

Zur Zeit sind Werke ihres Schaffens in der Ausstellung „Die Bildhauer, Kunstakademie Düsseldorf. 1945 bis heute“ in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu sehen. Der Eröffnung konnte Luise Kimme schon nicht mehr beiwohnen. Sie ist nach schwerer Krankheit auf Tobago am 19. April 2013 verstorben.

Die Kunstakademie wird Luise Kimme ein ehrendes Andenken bewahren.

Über die Veröffentlichung der Pressemitteilung freuen wir uns und bitten um ein Belegexemplar.

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Kunstakademie Düsseldorf
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