Presseinformation Nr. 4 - WS 2014/2015

Düsseldorf, 02.12.2014

Kunstförderpreis: Die Unternehmensberatung „Von Rundstedt“ vergab letzte Woche zum vierten Mal ihren Kunstförderpreis

 

Am 26. November wurde die Ausstellung des „Kunstförderpreises 2014“ in den neuen Büroräumen von „Von Rundstedt“ in der Bleichstrasse eröffnet und der Kunstförderpreis in Höhe von 5.000 Euro an den Künstler Hyeonbeen Shim aus der Klasse von Professorin Tomma Abts vergeben.

Die Unternehmensberatung „Von Rundstedt“ vergibt seit dem Jahr 2007 im Abstand von zwei bis drei Jahren den Kunstförderpreis an einen Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf. Über 90 Studierende hatten ihre Arbeiten für die Jury in die Aula der Akademie eingereicht. Die Jury, bestehend aus Dr. Dorothee Achenbach (Kunstjournalistin), Prof. Dr. Robert Fleck (Prorektor der Kunstakademie Düsseldorf), Dr. Gregor Jansen (Direktor Kunsthalle Düsseldorf), Linda Nadji (freischaffende Künstlerin), Prof. Dr. Ulli Seegers (Heinrich-Heine-Universität), Miriam von Gehren (Museum Kunstpalast), Isabelle von Rundstedt (Kuratorin vR Kunstförderpreis) und Karla Zeressen (Geschäftsführerin Langen Foundation), wählte aus diesen 27 Künstler aus, die ihre Werke in der Niederlassung in der Bleichstrasse für circa drei Monate präsentieren, und aus denen der Preisträger Hyeonbeen Shim gewählt wurde. Hyeonbeen Shim wurde 1990 in Korea geboren und studiert seit 2013 an der Kunstakademie Düsseldorf.

Die Entscheidung der Jury, Hyeonbeen Shim den Kunstförderpreis zu verleihen, fasste Dr. Gregor Jansen, Leiter der Kunsthalle Düsseldorf und Mitglied der Jury, so zusammen: „Den Arbeiten von Hyeonbeen gelingt der Spagat des grenzüberschreitenden Dialogs sowohl in Bezug auf Kultur als auch die Medien. Seine Stücke sind alle sehr menschlich, unstimmig, feinsinnig, provokant, vulgär, vielseitig, konzeptuell, schön, detailliert, böse, expressiv und ein kruder Stilmix (Graffitimalerei, Posterkollage und feine Aquarelle auf dem Boden zu betrachten).

Seine Arbeiten bestehen aus Widersprüchen und Faszination, der Betrachter muss mehrmals hinschauen, bis er erkennt, worum es geht. Schenkt er den Arbeiten Hyeonbeens damit seine Aufmerksamkeit, wird er auch im Nachhinein noch daran denken. Selbst die Titel der Arbeiten „Pop und Sex tun gut oder schlecht“ oder „schlechte Kommunikation“ beinhalten Widersprüche. Aber Unstimmigkeiten und Widersprüche können etwas ganz Positives mit sich bringen, nämlich Offenheit und Freiheit."

Bildunterschrift: Der Preisträger Hyeonbeen Shim aus der Klasse von Prof. Tomma Abts (Mitte) mit der Jury (v.l.n.r. Karla Zeressen, Geschäftsführerin Langen Foundation;Dr. Dorothee Achenbach, Kunstjournalistin; Isabelle von Rundstedt, Kuratorin vR Kunstförderpreis, Dr. Gregor Jansen, Direktor Kunsthalle Düsseldorf; Linda Nadji, freischaffende Künstlerin; Prof. Dr. Ulli Seegers, Heinrich-Heine-Universität) sowie Constantin von Rundstedt © Berit Schneidereit für die Kunstakademie Düsseldorf

Über die Veröffentlichung der Pressemitteilung freuen wir uns und bitten um ein Belegexemplar.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

 

Kunstakademie Düsseldorf
Dr. Vanessa Sondermann
Öffentlichkeitsarbeit
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