Presseinformation Nr. 4 WS 2016/2017

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Alicia Viebrock, Prof. Dr. Robert Fleck, Kunstakademie Düsseldorf, Ulrich Sommer, stellvertr. Vorsitzender der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, David Benedikt Wirth

Stipendien: David Benedikt Wirth aus der Klasse von Eberhard Havekost erhält das Stipendium der apoBank – Alicia Viebrock aus der Klasse von Herbert Brandl erhält den Publikumspreis

Beim traditionellen Gesundheitspolitischen Jahresauftakt der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) am 9. Januar trafen sich über 500 Persönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen, der regionalen wie überregionalen Gesundheitswirtschaft und der Gesundheitspolitik im Düsseldorfer K21 Ständehaus. Traditionell hatte die Bank in der Veranstaltung im K21 wieder neun Studenten der Kunstakademie Düsseldorf mit ihren Werken ausgestellt. Sie wurden von ihren Professoren nominiert und durften sich mit jeweils zwei Werken präsentieren. Die Besucher wählen im Laufe des Abends ihr Lieblingsbild, den Publikumspreis. Die apoBank kauft dann das Bild an und präsentiert es in ihrer Zentrale in Düsseldorf-Lörick. Zudem lobt die Bank unter den nominierten Nachwuchstalenten ein Jahresstipendium in Höhe von monatlich 750 Euro aus.

Mit Vergabe der beiden Auszeichnungen beendeten der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der apoBank, Ulrich Sommer, und sein Jurykollege Professor Dr. Robert Fleck, Prorektor der Akademie, den offiziellen Teil des Abends. Beide betonten bei der Preisverleihung, wie wichtig finanzielle Unterstützung der Nachwuchskünstler sei. „Für die bisher ausgezeichneten Künstler – unabhängig, ob Publikumspreis oder Stipendium – war die Veranstaltung immer der Impuls für den nächsten Karriereschritt“, so Ulrich Sommer.

Den Publikumspreis 2017 erhielt Alicia Viebrock aus der Klasse Professor Herbert Brandl für ihr Bild „Flora“ – ein abstraktes farbiges Werk aus Tusche und Acryl. Die Intention der 30-jährigen Künstlerin ist, ihre Bilder jenseits von sichtbaren zentralen Objekten und Perspektiven zu komponieren. Dazu gehört auch der Verzicht auf Fluchtpunkte. Der Bildgrund wird daher auch aus verschiedenen Perspektiven bearbeitet, d.h. von oben auf dem Boden liegend ebenso wie stehend an der Staffelei. Viebrock macht dieses Jahr ihren Abschluss an der Düsseldorfer Kunstakademie.

Das Stipendium erhielt David Benedikt Wirth für sein Ölbild „priority“. Es zeigt die US-Flagge in schwarz-weiß und entstand in einem fast einjährigen Prozess. Vorab recherchiert der Kunststudent immer sehr intensiv, fast wissenschaftlich zum jeweiligen Thema. Die Arbeit ist Teil einer Serie, die sich mit diversen  Betrachtungen von Symbolen beschäftigt, so Wirth. Er hat sich für „priority“ detailliert mit dem Flaggengesetz der Vereinigten Staaten auseinandergesetzt. Bei der Umsetzung sei ihm der Aufbau einer „ästhetischen Spannung rund um die US-Flagge“ wichtig gewesen, berichtete Professor Dr. Fleck in seiner Laudatio. Eine politische Aussage in Zusammenhang mit der Wahl bzw. dem aktuellen Amtsantritt des neuen US-Präsidenten war daher nie beabsichtigt. Wirth hat bewusst die Technik der Malerei der Renaissance eingesetzt: Er legt viele lasierende Farbschichten übereinander und erzeugt damit eine hohe Transparenz. Wirth studiert bei Professor Eberhard Havekost und befindet sich im letzten Jahr seines Kunststudiums.

Über die Vergabe des Jahresstipendiums entscheidet am Tag der Veranstaltung eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus Ulrich Sommer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der apoBank, der Kuratorin des K21 Dr. Doris Krystof und Professor Dr. Robert Fleck, Prorektor der Kunstakademie Düsseldorf.

Bisherige apoBank-Stipendiaten:

2013   Silke Albrecht   Klasse Prof. Andreas Gursky
2014   Omar El-Lahib   Klasse Prof. Tomma Abts
2015   Georg Treitz   Klasse Prof. Eberhard Havekost
2016   Anna Maria Skroba   Klasse Peter Doig

 

Bisherige Preisträger des apoBank-Publikumspreises:

2013   Julia Rothmund   Klasse Prof. Herbert Brandl
2014   Nikita Schmitz   Klasse Prof. Tal R
2015   Lea Peters   Klasse Prof. Katharina Grosse
2016   Tristan Wilczek   Klasse Prof. Herbert Brandl

Über die Veröffentlichung der Pressemitteilung freuen wir uns und bitten um ein Belegexemplar.

Kontakt:

Kunstakademie Düsseldorf

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