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Prof. Dr. Johannes Bilstein

Vita
geb. 1949. Nach dem Abitur Studium der Pädagogik, Germanistik, Geschichte, Philosophie und Psychologie an der Universität Köln.
1975: Erstes Staatsexamen in den Fächern  Pädagogik und Germanistik.
1975 bis 1979: Unterrichtstätigkeit im Fach Erziehungswissenschaft an einer gymnasialen Oberstufe. Zugleich Assistent am Institut für Pädagogik der Philosophischen Fakultät der Universität Köln (Prof. Dr. Groothoff).
1979: Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Köln. Hauptfach: Pädagogik. Nebenfächer: Germanistik (Mittelhochdeutsch) und Psychologie.
1974-1985: Dozent an der Volkshochschule Leverkusen, Fachbereich Kunst und Kultur.
1980: Berufung an die Kunstakademie Düsseldorf als Dozent für Pädagogik.
2000: Habilitation am Fachbereich für Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Habilitationsschrift: „Gesprochene Bilder. Über Metaphern in der Pädagogik“. Ernennung zum Professor an der Kunstakademie Düsseldorf
2002-2004: Dekan des Fachbereichs Kunstbezogene Wissenschaften an der Kunstakademie Düsseldorf.
2004-2008: Professor für Erziehungswissenschaft an der Folkwang Hochschule Essen.
Seit 2008: Professor für Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf
Mitglied des Fachbereichsrates Kunstbezogene Wissenschaften und des Senats der Kunstakademie Düsseldorf
Seit 2013: Dekan das Fachbereichs Kunstbezogene Wissenschaften an der Kunstakademie Düsseldorf

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Ämter und Funktionen:

Seit 1980: Mitglied der DGfE. Mitarbeit in den Kommissionen bzw. Arbeitsgemeinschaften „Pädagogische Anthropologie“; „Psychoanalytische Pädagogik“ und in der Sektion „Historische Bildungsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.
Seit Herbst 2001: Vorsitzender der Kommission „Pädagogische Anthropologie“ in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.
2002 - 2012: Mitglied im Herausgeber-Kollegium des „Jahrbuch für Historische Bildungsforschung“.
2002-2004: Wissenschaftlicher Fachberater des Modellprojektes „Begabtenförderung“ der Stadt Düsseldorf, Museum Kunstpalast.
Seit 2002: Herausgeber der Buchreihe „Pädagogik: Perspektiven und Theorien“ im Athena-Verlag Oberhausen
2003 - 2009: Wissenschaftliche Betreuung des Projektes „Künstler an die Schulen“ im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Ganztags-Grundschule“ der Stadt Düsseldorf.
2005 - 2010: Mitglied des wissenschaftlichen und des pädagogischen Beirats der Yehudi-Menuhin-Stiftung Deutschland.
Seit 2005 Mitglied des Vorstandes der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft in DGfE
Seit 2008 Mit-Herausgeber der Buchreihe „Pädagogik – Sportkultur – Philosophie“ im LIt-Verlag.
Seit 2006 Mitglied im Beirat des NRW Landesprogrammes „Kultur und Schule“
Seit 2008 Mitglied im Beirat des Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in Baden-Baden.
Seit 2012: Mitglied im Kuratorium der Initiative „Kinder zum Olymp“
Seit 2012: Mitglied im Expertenrat der Stiftungsinitiative „Rat für kulturelle Bildung“
Gutachter-Tätigkeit für das Cusanus-Werk, für den Deutschen Studien-Preis, für den Österreichischen Wissenschafts-Fonds und für den Schweizer Nationalfonds.

Publikationen: (Auswahl)

  1. Bilder für die Gestaltung des Menschen. In: Neue Sammlung. 32. Jg. 1992. S. 110-133.
  2. Kunst im Generationenspiel. In: Neue Sammlung. 34. Jg. 1994. S. 645-666.
  3. Die Sinne der jungen Künstler. In: Klaus Mollenhauer und Christoph Wulf (Hrsg.): Aisthesis/Ästhetik. Zwischen Wahrnehmung und Bewußtsein. (= Pädagogische Anthropologie. Bd. 1). Weinheim 1996. S. 85-114.
  4. Jenseitslandschaften im pädagogischen Diesseits: Garten, Fabrik und Werkstatt. In: Johannes Bilstein, Gerold Becker und Eckart Liebau (Hrsg.): Räume bilden. Seelze 1997. S. 19-52.
  5. Nichts den Lehrern schulden. Über Künstler als Prototypen der Selbstkonstitution. In: Neue Sammlung. 38. Jg. (1998). Heft 1. S. 19-39.
  6. Bilder-Hygiene. In: Gerd E. Schäfer und Christoph Wulf (Hrsg.): Bild – Bilder – Bildung. Weinheim 1999. S. 89-115.
  7. Bildungszeit in Bildern. In: Johannes Bilstein, Gisela Miller-Kipp und Christoph Wulf (Hrsg.): Transformationen der Zeit. Weinheim 1999. S. 241-275.
  8. Ursprung. In: Christoph Wulf (Hrsg.): Metaphern des Unmöglichen. Paragrana Bd. 9. (2000). Heft 1. S. 46-62.
  9. Die Beichte und ihre Bedeutung im Sozialisationsprozeß. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. 4. Jg. (2000). S. 609-628.
  10. Erziehung, Bildung, Spiel. In: Eckart Liebau (Hrsg.): Die Bildung des Subjekts. Beiträge zur Pädagogik der Teilhabe. Weinheim 2001. S. 15-71.
  11. Vom nützlichen Wissen der schönen Künste. In: Eckart Liebau (Hrsg.): Die Bildung des Subjekts. Beiträge zur Pädagogik der Teilhabe. Weinheim 2001. S.269-290.
  12. Jugendstil, Kommunismus, Reformpädagogik. Zur Analogie künstlerischer und pädagogischer Motive bei Heinrich Vogeler. In: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung. Bd. 7. Bad Heilbrunn 2001. S. 7-38.
  13. Die Kraft der Kinder. Romantische Imaginationen von Kindheit und ihre Vorgeschichte. In: Hanno Schmitt und Silke Siebrecht (Hrsg.): Eine Oase des Glücks. Der romantische Blick auf Kinder. Berlin 2002. S. 25-39.
  14. Symbol – Metapher – Bild. In: Volker Fröhlich und Ursula Stenger (Hrsg.): Das Unsichtbare sichtbar machen. Bildungsprozesse und Subjektgenese durch Bilder und Geschichten. Weinheim und München 2003. S. 23-43.
  15. Ästhetische und bildungsgeschichtliche Dimensionen des Raumbegriffes. In: Franz-Josef Jelich und Heidemarie Kemnitz (Hrsg.): Die pädagogische Gestaltung des Raums. Geschichte und Modernität. Bad Heilbrunn 2003. S. 31-53.
  16. Zur Ikonographie des Rituals. In: Christoph Wulf und Jörg Zirfas (Hrsg.). Die Kultur des Rituals. Inszenierungen. Praktiken. Symbole. München 2004. S. 318-339.
  17. Bilder als Erkenntnismittel der pädagogischen Historiographie. Einige kommentierende Überlegungen zu Peter Burkes „Augenzeugenschaft“. In: Zeitschrift für pädagogische Historiographie. 10. Jg. (2004). S. 33-36.
  18. Das Können der Bilder. In: Doris Schuhmacher-Chilla (Hrsg.): Im Banne der Ungewissheit. Bilder zwischen Medien, Kunst und Menschen. Oberhausen 2004. S. 83-103.
  19. Der Traum vom „auto“. Ideengeschichtliche Anmerkungen zu einer Vorsilbe. In: Bernd Ahrbeck und Bernhard Rauh (Hrsg.): Behinderung zwischen Autonomie und Angewiesensein. Stuttgart 2004. S. 17-31.
  20. Der Glückliche spielt nicht. In: Johannes Bilstein, Matthias Winzen und Christoph Wulf (Hrsg.): Anthropologie und Pädagogik des Spiels. Weinheim 2005. S. 139-153.
  21. Die Schule der Liebenden. In: Johannes Bilstein und Reinhard Uhle (Hrsg.): Liebe – Zur Anthropologie einer Grundbedingung pädagogischen Handelns. Oberhausen 2007. S. 79-100.
  22. Naive Anthropologie, naive pädagogische Praxis – Grundlagen der Pädagogik Oskar Kokoschkas. In: Ulrike Mietzner, Heinz-Elmar Tenorth und Nicole Welter (Hrsg.): Pädagogische Anthropologie – Mechanismus einer Praxis. Weinheim 2007. (= 52. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik). S. 141-154.
  23. Hör-Räume – Seh-Räume. Zur Real- und Imaginationsgeschichte von Schulbauten. In: Kristin Westphal (Hrsg.): Orte des Lernens. Beiträge zu einer Pädagogik des Raumes. Weinheim 2007. S. 95-120.
  24. Implizite Anthropologeme in pädagogischer Metaphorik. In: Winfried Marotzki und Lothar Wigger (Hrsg.): Erziehungsdiskurse. Bad Heilbrunn 2008. S. 51-73.
  25. Die Kunst der Lehre und die Lehre der Kunst. Koblenz 2008 (= Koblenzer Hochschulschriften Band 2).
  26. Musen als Mägde. In: Johannes Bilstein und Winfried Kneip (Hrsg.): Curriculum des Unwägbaren II. Die Musen als Mägde. Oberhausen 2009. S. 13-30.
  27. Lehranstalten für die Sinne. In: Norbert Ricken, Henning Röhr, Jörg Ruhloff, Klaus Schaller (Hrsg.): Umlernen. Festschrift für Käte Meyer-Drawe. München 2009. S. 141-152.
  28. Jörg Zirfas, Leopold Klepacki, Johannes Bilstein und Eckart Liebau: Geschichte der Ästhetischen Bildung. Band I: Antike und Mittelalter. Paderborn 2009.
  29. Mutterauge – Vaterhand. Erziehungsorgane. In: Johannes Bilstein und Guido Reuter (Hrsg.): Auge und Hand. Oberhausen 2011. S. 77-99.
  30. Zur metaphorischen Potenz der Kunst. In: Johannes Bilstein (Hrsg.): Die Künste als Metaphern. Oberhausen 2011. S. 13-41.
  31. Zur Imaginationsgeschichte von Stellvertretung. In: Karl-Ernst Ackermann und Markus Dederich (Hrsg.): An Stelle des Anderen. Ein interdisziplinärer Diskurs über Stellvertretung und Behinderung. Oberhausen 2011. S. 45-66.
  32. Was bewirkt ästhetische Bildung? In: Johannes Bilstein und Silvia Neysters (Hrsg.): Kinder entdecken Kunst. Oberhausen 2013. S. 13-30.
  33. Die Vielfalt der Farben. In: Martina Krause-Benz und Stefan Orgass (Hrsg.): Interdisziplinarität und Disziplinarität in musikbezogenen Perspektiven. Hildesheim 2013. S. 481-512.
  34. Ideal, Ausbeutung und Idylle: Imaginationen von Kindheit im 19. Jahrhundert. In: Matthias Winzen (Hrsg.): Kindheit. Eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Oberhausen 2013. S. 69-91.
  35. Kunst und Künste. In: Christoph Wulf und Jörg Zirfas (Hrsg.): Handbuch Pädagogische Anthropologie. Wiesbaden 2014. S. 495-502.

Download: Liste aller Publikationen

Herausgeberschaften (Auswahl):

  1. Johannes Bilstein, Gisela Miller-Kipp und Christoph Wulf (Hrsg.): Transformation der Zeit. Weinheim 1999.
  2. Johannes Bilstein, Eckart Liebau, Matthias Winzen (Hrsg.): Mutter – Kind – Vater. Bilder aus Kunst und Wissenschaft. Köln 2000.
  3. Johannes Bilstein, Matthias Winzen (Hrsg.): Big Nothing. Die jenseitigen Ebenbilder des Menschen in der Kunst. Köln 2001.
  4. Johannes Bilstein, Matthias Winzen (Hrsg.): Ich bin mein Auto. Köln 2001.
  5. Johannes Bilstein, Matthias Winzen (Hrsg.): Das Tier in mir. Die animalischen Ebenbilder des Menschen. Köln 2002. S. 13-30.
  6. Kunibert Bering, Johannes Bilstein, Hans Peter Thurn (Hrsg.): Kultur – Kompetenz. Oberhausen 2003.
  7.   Johannes Bilstein und Matthias Winzen (Hrsg.): Seele. Konstruktionen des Innerlichen in der Kunst. Nürnberg 2004.
  8. Johannes Bilstein und Matthias Winzen (Hrsg.): Park. Zucht und Wildwuchs in der Kunst. Nürnberg 2005.
  9. Johannes Bilstein und Matthias Winzen (Hrsg.): Film. Ist und Als-ob in der Kunst. Nürnberg 2005.
  10. Johannes Bilstein, Matthias Winzen und Christoph Wulf (Hrsg.): Anthropologie und Pädagogik des Spiels. Weinheim 2005.
  11. Bettina Paust, Johannes Bilstein, Peter M. Lynen und Hans Peter Thurn: Aufbauen – Zerstören. Phänomene und Prozesse der Kunst. Oberhausen 2007.
  12. Johannes Bilstein und Reinhard Uhle (Hrsg.): Liebe – Zur Anthropologie einer Grundbedingung pädagogischen Handelns. Oberhausen 2007.
  13. Johannes Bilstein, Bettina Dornberg und Winfried Kneip (Hrsg.): Curriculum des Unwägbaren. I. Ästhetische Bildung im Kontext von Schule und Kultur. Oberhausen 2007.
  14. Johannes Bilstein und Winfried Kneip (Hrsg.): Curriculum des Unwägbaren II. Die Musen als Mägde. Oberhausen 2009.
  15. Johannes Bilstein (Hrsg.): Die Künste als Metaphern. Oberhausen 2011.
  16. Meike Sophia Baader, Johannes Bilstein und Toni Tholen (Hrsg.): Erziehung, Bildung und Geschlecht. Männlichkeiten im Fokus der Gender-Studies. Wiesbaden: Springer VS 2012. 
  17. Johannes Bilstein und Micha Brumlik (Hrsg.) Die Bildung des Körpers. Weinheim 2013 
  18. Johannes Bilstein und Silvia Neysters (Hrsg.): Kinder entdecken Kunst. Kulturelle Bildung im Elementarbereich. Oberhausen 2013. 

Kunstgeschichte
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