Presseinformation Nr. 2 - SoSe2019

Düsseldorf, 16.05.2019

Tagung: Die Neue Akademie. Die Kunstakademie Düsseldorf in den Jahren 1919 bis 1933 Eine Kooperation des Kunsthistorischen Instituts der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Fachbereichs Kunstbezogene Wissenschaften an der Kunstakademie Düsseldorf. Organisation Jürgen Wiener und Guido Reuter 24. und 25. Mai 2019 im Hörsaal der Kunstakademie Düsseldorf

1919 wurden Teile der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule in die Kunstakademie integriert. Diese Fusion war das Ergebnis eines längeren, von Peter Behrens und Wilhelm Kreis forcierten, kontrovers diskutierten Prozesses, in dem die Architektur- und kunstgewerbliche Ausbildung in Düsseldorf gestärkt werden sollte. Noch vor Gründung des Weimarer Bauhauses waren hier Bedingungen für eine Reform der Kunstakademie geschaffen worden, in der ein wesentlich auf die Malerei fixierter Anspruch auf künstlerische Freiheit an den sozialen und ökonomischen Konstellationen relativiert wurde. Mit der Berufung von dezidiert modernen Künstlern insbesondere unter dem Direktorat von Walter Kaesbach (1924–33) fand die bislang mit der „Düsseldorfer Malerschule“ assoziierte Institution Anschluss an die neuesten Tendenzen zeitgenössischer Kunst und änderte ihr Lehrprofil in Richtung einer Kooperation von freier und angewandter Kunst. Gleichzeitig lehrten noch immer Professoren, die bereits vor 1910 eingestellt worden waren. Die Tagung geht diesem widersprüchlichen und produktiven Potential zwischen Tradition und Avantgarde nach, ohne es binär zu reduzieren.

Treffpunkt: Hörsaal

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Kunstakademie Düsseldorf
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Öffentlichkeitsarbeit

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Fax: 0211- 1396-225
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