Aktuelles

Die Akademie-Galerie ist eine Einrichtung der Kunstakademie Düsseldorf und hat einen Ort der Selbsterfahrung und der Selbstreflexion geschaffen; sie kann sich der Öffentlichkeit präsentieren von einer anderen Seite als mit dem jährlichen Rundgang, der ja den Ergebnissen der Lehre und Förderung angehender Künstler gewidmet ist.

Die "Akademie-Galerie" beherbergt das Gedächtnis der Institution und will zugleich eine vorbildliche Institution der Kunstpflege sein. Sie wird in der Kunstszene Düsseldorf neue unübersehbare Akzente setzen.

Besucheranschrift: Burgplatz 1, 40213 Düsseldorf
Postanschrift: Eiskellerstraße 1, 40213 Düsseldorf

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Die Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung ist zur Zeit geschlossen und öffnet im Herbst 2022 wieder mit der Ausstellung zu 

DIETER KRIEG – gut für die Aug’n
28.10.2022 bis 12.2.2023
Mittwochs bis sonntags, 12 bis 18 Uhr

Werke von Herbert Brandl und Peter Piller im Düsseldorfer Teil der Ausstellung. Im Vordergrund: Herbert Brandl, Ohne Titel, 2019, Bronze patiniert. Im Hintergrund: Pigmentdruck auf Papier von Peter Piller, 2000 – 2006 © Wolfgang Lackner. VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Werk von Thomas Ruff im Düsseldorfer Teil der Ausstellung. Thomas Ruff, Portraits, farbiger Hintergrund, 1981 – 1985. Fotografien, je 14 x 18 cm. Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung. Eine Einrichtung der Kunstakademie Düsseldorf. © Wolfgang Lackner. VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Blick in den Düsseldorfer Teil der Ausstellung © Wolfgang Lackner. VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Blick in den Düsseldorfer Teil der Ausstellung Foto © Wolfgang Lackner. VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Blick in den Düsseldorfer Teil der Ausstellung Foto © Wolfgang Lackner. VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Die Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung zur Gast im

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
3.12.2021 – 18.4.2022
mit der Ausstellung Werden

Von Michelangelo bis in die Gegenwart spürt die Ausstellung im Ferdinandeum dem Prozess des Künstler*in-Werdens nach.

Website der Ausstellung

Wie werden Menschen zu Künstler*innen? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „werden. From Michelangelo to ->“ im Ferdinandeum. Mit Blick auf die lange Geschichte der Kunstakademien in Florenz und Düsseldorf spürt sie den Einflussgrößen, Entwicklungen und Wahrnehmungen nach, die den künst-lerischen Werdegang über die Jahrhunderte hinweg prägen und geprägt haben. Die gezeigten Werke dokumentieren den Prozess am Beispiel zahlreicher Künstler*innenpersönlichkeiten und greifen eine Reihe kunsthistorischer Bezugspunkte auf. Kunst von Michelangelo trifft dabei auf Werke von Joseph Beuys oder Gerhard Richter sowie von Künstler*innen der Kunstakademie Düsseldorf.

Florenz, Düsseldorf, Innsbruck
Unter dem Titel „werden“ erkunden die Tiroler Landesmuseen ab Dezember 2021 den Prozess des Künst-ler*in-Werdens. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf individuellen Biografien, vielmehr versucht die Aus-stellung Parametern, Wahrnehmungen und Entwicklungen im sich stetig wandelnden Prozess des Künst-ler*in-Werdens zu ergründen. Zentralen Einfluss leisten dabei seit Jahrhunderten die Kunstakademien. In diesem Zusammenhang wurden zwei der bedeutendsten Institutionen eingeladen, „werden“ als gemeinsa-mes Ausstellungsprojekt zu verwirklichen. In Kooperation mit der ältesten Kunstakademie der Welt, der Ac-cademia delle Arti del Disegno in Florenz, und der Kunstakademie Düsseldorf als eine der innovativsten Ein-richtungen für Gegenwartskunst, gelingt es der Ausstellung so beinahe fünf Jahrhunderte Kunstgeschichte zu fassen. Die gezeigten Werke deuten dabei Parallelen, Besonderheiten und Entwicklungspotenziale im Wer-degang verschiedener Künstler*innenpersönlichkeiten an und veranschaulichen einen jahrhundertelangen permanenten Veränderungsprozess. Darüber hinaus bietet die Auswahl an Kunstwerken zahlreiche Bezugs-punkte zur Kunstgeschichte, entlang derer die Besucher*innen den kreativen Entwicklungen der vergangenen Jahrhunderte nachspüren können.

Von Michelangelo in die Zukunft
Angefangen bei Michelangelo Buonarroti zur Zeit der Gründung der Accademia in Florenz 1563 führt der Rundgang durch die Ausstellung entlang an den Werken zahlreicher Künstler*innen bis hin zu Joseph Beuys und Gerhard Richter als zeitgenössische Vertreter der Kunstakademie in Düsseldorf. Die Präsentation schlägt dabei sowohl Brücken von der Vergangenheit in die Gegenwart als auch zwischen Florenz, Düsseldorf und Innsbruck. Doch so wie die künstlerische Weiterentwicklung stetig fortläuft, ist auch die Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen der Ausstellung nicht abgeschlossen. Mit dem digitalen Projekt „Looking Ahead“ wagt sie daher einen Ausblick in die Zukunft. Ausgewählte junge Künstler*innen zeigen auf der gleichnami-gen Website ihre Werke und geben damit Anlass dazu, sich mit dem Künstler*in-Werden im Heute und Mor-gen auseinander zu setzen und den Blick für aktuelle Entwicklungen zu schärfen.

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Der Filmemacher Stefan Vobis begleitete den Aufbau der Ausstellung "Mataré + Beuys + Immendorff. Begegnungen der Werke von Lehrer und Schüler" während des zweiten Lockdowns im Auftrag des Vereins der Freunde und Förderer der Kunstakademie Düsseldorf. Die Ausstellung ist Teil des Projektes beuys2021 anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys.

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Mataré + BEUYS + Immendorff
Begegnung der Werke von Lehrer und Schüler

Seit Frühjahr 1947 war Joseph Beuys Schüler und seit 1951 Meisterschüler von Ewald Mataré an der Kunstakademie Düsseldorf. Beuys’ arbeiten aus diesen Jahren belegen, dass er sich umfassend und produktiv mit der Ästhetik seines Lehrers auseinandersetzte, insbesondere mit Fragen der Religion, Mythologie und Anthroposophie. nicht nur mit seinen Aktionen, sondern auch in seiner Lehre löste Beuys sich später von einem traditionellen Kunstbegriff und künstlerisch-didaktischen Konzeptionen.

Die Ausstellung präsentiert und analysiert anhand von frühen Zeichnungen, Plastiken und Holzschnitten Nähe und Distanz der künstlerischen Wurzeln von Mataré und Beuys. die Begegnung der Werke von Lehrer und Schüler lassen zahlreiche ästhetische Gemeinsamkeiten und bemerkenswerte Parallelen im spirituellen beider Künstler erkennen. Zudem zeigt ein Raum Werke von Jörg Immendorff. Diese Arbeiten des »Beuys-Ritters« und späteren Professors an der Kunstakademie sind wiederum Reflexionen über den Lehrer Beuys und dessen charismatische Künstlerpersönlichkeit.

Daneben vollständigen dokumentierende Fotografien von Robert Duchesnay, Ute Klophaus, Anita Kloten und Peter Holtfreter, Manfred Leve, Egbert Trogemann und Reiner Ruthenbeck den Blick auf die Künstler.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Beiträgen von Nicole Fritz, Siegfried Gohr, Friedrich Wolfram Heubach, Vanessa Sondermann und Klaus Staeck. 

Die Ausstellung wird kuratiert von Vanessa Sondermann.

Jörg Immendorff, Mona Schwana, 1965, Dispersion auf Leinwand, 60 x 50 cm, Museum Schloss Moyland, msm 29004 - © The Estate of Jörg Immendorff, courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York, Foto: Maurice Dorren, Stiftung Museum Schloss Moyland