Janna R. Wieland

Janna R. Wieland (Sc. M.) ist Kulturanthropologin und Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt auf Urban Studies und Raumwissenschaft. Sie hat im Bachelorstudium Kultur der Metropole und im Master Urban Design studiert. Neben ethnografischen Forschungen zu Themen wie Stadt als Ressource, Fluchtlinien und atypischen Arbeitsverhältnissen im urbanen Raum, koordinierte sie 2015-2017 die Unterbringung von Menschen aus öffentlichen Unterbringungen in private Wohnungen im Projekt Wohnbrücke Hamburg der Lawaetz-wohnen&leben gGmbH. Seit Dezember 2016 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt “Transkulturelle Praktiken im postmigrantischen Theater und in der Schule – Method Mixing als Transmission” an der Leuphana Universität Lüneburg und seit November 2018 an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihr Arbeitsfokus im Projekt liegt auf der Entwicklung einer Methodologie zur Erforschung transkultureller Bildungspraktiken im Forschungsfeld Theater. In diesem Kontext arbeitet sie gemeinsam mit ihrem transdisziplinären Forschungsteam an der Erweiterung ethnographischer Forschungsmethoden bspw. „ethnographic drawing as a mode of thinking & analysis“ (Wieland 2018) in Hinblick auf Sensory Ethnography und New Materialism/Material Feminism. In der Untersuchung von postdramatischen und postmigrantischen Theaterproduktionen und Probenprozessen interessiert sie insbesondere die künstlerisch forschende und ästhetische Bearbeitung gesellschaftspolitischer und historischer Themen auf ästhetisch verdichteter und multimedialer Ebene.

2009-2012

Bachelor of Arts der „Kultur der Metropole” (Kulturanthropologie/Ethnologie) an der HafenCity Universität in Hamburg

2011-2012

Auslandssemester: Mimar Sinan Güzel Sanatlar Üniversitesi in Istanbul (MSGSU) (im 5. Semester)

2012-2015

M. Sc. Urban Design (Raum-/Stadtanthropologie/Urban Studies) an der HafenCity Universität in Hamburg, Masterarbeit zum Thema: „Wie in Zukunft Arbeiten? Verräumlichung und Organisation von Erwerbstätigkeiten im Kontext des Urbanen. Normative Rahmungen, individuelle Selbstkonzepte und Prekarisierungstendenzen“

seit 2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunstakademie Düsseldorf im BMBF-Forschungsprojekt „Transkulturelle Praktiken im postmigrantischen Theater und in der Schule – Method Mixing als Transmission”

2016-2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leuphana Universität Lüneburg (Institut für Bildungswissenschaften) im BMBF-Forschungsprojekt „Transkulturelle Praktiken im postmigrantischen Theater und in der Schule – Method Mixing als Transmission”

2015-2017

Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle für integative Flüchtlingsunterbringung der Wohnbrücke Hamburg bei der Lawaetz-wohnen&leben gGmbH

2014-2016

Tutorin (Wissenschaftliches Arbeiten) an der HafenCity Universität Hamburg (HCU)

2010-2014

Künstlerische Arbeit in der Performance-Gruppe „Inner Rise”

2012

Praktikum in der Innovationswerkstatt der Daimler AG

2015

„do it together” – wie viel Privatheit/Öffentlichkeit braucht Wohnen? (Urbanize Festival), Kooperation mit Dérive, Wien

2014-2015

Forschungsprojekt (Urban Design Projekt 3) „Fluchtlinien – HANDLUNGEN & ZUSAMMENHÄNGE. Eine empirische Forschung zum Alltag von Frauen mit Fluchthintergrund und zur Arbeit von nicht staatlichen Institutionen mit Refugees“

2014

Bauliche und konzeptionelle Mitarbeit bei/mit BalticRaw an der Eco-Favela auf Kampnagel (BalticRaw, HFBK, HCU, Lampedusa), Hamburg

2013-2014

Urban Saving Spaces: „Sparstadt” Forschungsprojekt und Ausstellung im Hamburg Museum, Hamburg

2012-2013

Forschungsprojekt an der UdN (Universität der Nachbarschaften): „Hotel Wilhelmsburg“, Kooperation mit IBA, HCU, Hamburg

2011

Forschungsprojekt zur interkulturellen Praxis in Wilhelmsburg: „Baumhaus bauen“, Kooperation mit IBA, HCU, UdN, in Hamburg

2011

„Live für die Insel 1“, Kunst-, Theater-, Musik-Festival (Konzeption und Durchführung gemeinsam mit zwei Kommilitonen), in Kooperation mit HCU, der Stadt Hamburg, Kampnagel (Live Art Festival), in Hamburg